Pilotversuch Sanierung Schiessanlagen: Altlastenrechtlichen Voruntersuchungen von 6 Kugelfängen in der Region Simmental, Kandertal und Thunersee
Im Kanton Bern sind aktuell noch rund 300 ehemalige Schiessanlagen im Kataster der belasteten Standorte als untersuchungsbedürftig eingestuft. Durch jahrzehntelanges Schiessen in den Boden sind viele dieser Anlagen mit Blei und Antimon belastet – Stoffe, die ab bestimmten Konzentrationen gesundheits- und umweltschädlich sein können.
Neu gilt: Nur wer die Sanierung bis spätestens 2045 abschliesst, erhält noch finanzielle Unterstützung vom Bund (Stichtag: 1. April 2025).
Da die bisherigen Sanierungsfortschritte in den Gemeinden zu langsam verliefen, hat das AWA 2024 einen Pilotversuch gestartet. Der Kanton übernimmt dabei erstmals selbst die Organisation und Vergabe von altlastenrechtlichen Voruntersuchungen in sogenannten Losen.
Ein Los mit 6 Anlagen in den Regionen Spiez–Thun wurde an die HOLINGER AG Thun vergeben. Für jede Anlage wurden eine historische und eine technische Untersuchung durchgeführt und darauf aufbauend je ein Sanierungskonzept erstellt.
Unsere Aufgaben
Die Aufgaben des Geologie Teams der HOLINGER AG in Thun war die Durchführung einer historischen und einer technischen Untersuchung, sowie die Erstellung eines Sanierungskonzeptes inkl. Kosteschätzung für die Sanierung jeder der 6 betroffenen Anlagen.
Projektleiterin
Fachbereichsleiterin Geologie / Umwelt, Thun