Neuer GAK-filter eliminiert Mikroverunreinigung mit sehr hohem Wirkungsgrad
Die Zielsetzung eines Schweizer Medtech-Unternehmens ist es, das Produktions-Abwasser zu einem sehr hohen Grad zu behandeln und im gleichen Zug die Menge an Sonderabfall deutlich zu senken. Dazu hat der Kunde eine Anlage zur Vorbehandlung des Industrieabwassers gebaut. Im Herzstück werden die Mikroverunreinigungen auf drei in Serie geschaltene GAK-Filter adsorbiert. Die Filterpatronen sind auf Rollwagen aufgestellt und bei Sättigung leicht wechselbar, damit kann das mit Bioziden und teileweise auch mit Antibiotika belastete Industrieabwasser vor Ort behandelt und danach unbedenklich in die öffentliche Kanalisation Richtung Abwasserreinigungsanlage eingeleitet werden. HOLINGER war in diesem - in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen - Projekt Generalplaner und Verfahrens-Fachplaner.
Unsere Aufgaben
- Machbarkeitsstudie mit Laborversuchen.
- Erweiterte Vorplanung als Generalplaner.
- Dimensionierung der Gesamtanlage inkl. dynamische Simulation für die optimale Dimensionierung von Puffervolumen.
- Ausarbeitung verschiedener Konfigurationen in der bestehenden Anlage unter sehr begrenzten Platzverhältnissen.
- Erarbeitung der Konzepte für HLK-, Elektro- und Automatisierungssysteme.
- Ausschreibung der Vorbehandlungsanlage, Offertverhandlungen und Vergabe.
- Kundenunterstützung bei den Verhandlungen mit den Behörden bezüglich der Einleitbedingungen.
- Gesamtprojektleitung und Fachbauleitung Anlagenbau: Ausführungsprojekt, Ausführung, Abname und Inbetriebname.
- Ausarbeitung EG-Konformitätserklärung.
Projektleiter