Ökologische Vernetzung wiederhergestellt

Mit dem Birswehr wird Wasser gestaut, um im Kleinwasserkraftwerk «Neuewelt» der IWB erneuerbare Energie zu produzieren und den historischen St. Albanteich zu speisen. Seit der Errichtung im Jahr 1880 hat sich das Birswehr aufgrund des verwitterungsanfälligen Untergrunds einseitig abgesenkt. Um die Unterströmung durch Grundwasser zu verhindern, wurde eine überschnittene Bohrpfahlwand erstellt und die bestehenden Hohlräume wurden mittels Verdichtungsinjektionen verfüllt.

Das Kraftwerk Neuewelt ist das letzte Kraftwerk vor der Mündung der Birs in den Rhein und spielt eine zentrale Rolle für die ökologische Vernetzung. Dank einer neuen, teils doppelstöckigen Fischtreppe können die Fische – auch der Lachs – das Wehr in beide Richtungen problemlos passieren. Zusätzlich schützt ein Horizontalrechen den Zulauf zum Kraftwerk und zum St. Albanteich, während eine Geschieberinne für einen optimierten Sedimenttransport sorgt. HOLINGER war bei dieser umfangreichen Sanierung für die Ausführungsplanung und Bauleitung verantwortlich.

Unsere Aufgaben

Projektleitung und Bauleitung (SIA-Teilphasen 41, 51-53)

  • Baustellenlogistik mit Neubau Zufahrtsstrasse, Hochwasserschutzwand, diversen Baupisten und Plattformen.
  • Neubau Bypass St. Albanteich.
  • Sanierung Wehrkörper mit überschnittener Bohrpfahlwand DN 1'200 mm und Niederdruck-Verdichtungsinjektionen.
  • Neubau Fischaufstiegsanlage als Vertical-Slot Fischpass in Ortbetonbauweise (teilweise doppelstöckig) mit Stahl-Beckentrennwänden, maschinelle Ausrüstung wie Horizontalrechen, Rechenreinigungsmaschine, div. Schützen bis 4 m Breite, teilw. hydraulisch und teilw. elektrisch betrieben, Neubau und Ergänzung der Mess- und Steuertechnik. Planung in 3D Ausführung mit Bim2Field.

Projektteam